Schwan und Sommer reden soziale Unruhen herbei -- dabei sollten die Menschen aufhören zu meckern und anfangen ihre Lebensstandards runterzuschrauben!

Dank Bundespräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan und DGB-Chef Michael Sommer ist in Deutschland eine Debatte über die Gefahr sozialer Konflikte entbrannt. Wortwörtlich gab Schwan von sich sie könne sich vorstellen "dass in zwei bis drei Monaten die Wut der Menschen deutlich wachsen könnte. Auch DGB-Chef Sommer äuβerte sich ähnlich. Seit Tagen warnt er vor sozialen Unruhen. Sollten Politik und Wirtschaft nicht aggressiv gegen die ansteigenden soziale Missstände vorgehen, warnte Sommer: "Sie wissen, wie Menschen reagieren, wenn sie ihre Existenz verlieren."

Dass es in Deutschland zu Revolten kommt, wie wir sie z.B aus Frankreich kennen, glaube ich jedoch nicht. Letzten Endes ist die Krise noch nicht in allen Haushalten angekommen. Jungen Menschen, Studenten, Azubis, und dem Prekariat im Allgemeinen geht es schon seit einigen Jahren nicht rosig. Viel schlimmer wird es uns wahrscheinlich auch in der Krise nicht ergehen.

Ich lebe z.B seit Jahren von ca. 600 € monatlich. Viele junge Menschen befinden sich in einer ähnlichen finanziellen Situation und kommen trotzdem mehr oder minder über die Runden.

Wo liegt also das Problem?

Ich bin davon überzeugt, dass viele von der Krise betroffenen Menschen einfach ihren Lebensstandard ein wenig runterschrauben müβten. Den Leuten, denen Peter Zwegat "Raus aus den Schulden" hilft dienen hier als perfektes Exempel. Viele seiner "Problemkinder" müssen wegen hoher Telefon- und Handyrechnungen, neuester spritschluckender Autos, Luxuswohnungen mit tollen Home-Entertainment-Systemen, etc. gegen Schulden ankämpfen. All dies ist nicht überlebensrelevant. Viele Menschen haben einfach nur Angst sich von diesem Besitz zu verabschieden. Und sich deshalb zu Beschweren ist nicht nur dumm und dämlich, sondern auch unverschämt und respektlos gegenüber Leuten, die seit Jahren mit sehr wenig Geld auskommen müssen und ihr Leben trotzdem meistern.

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